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EhepaarausStuttgartTolles Ambiente, sehr freundliches und aufmerksames Personal, gutes Preis-Leistungsverhältnis, traumhafte Lage.
Schloss zu Hopferau
Schloßstraße 9-11
D-87659 Hopferau

Tel.: +49 (0) 83 64 - 98 48 9 - 0
Fax: +49 (0) 83 64 - 98 48 9 - 44
E-Mail: info@schloss-hopferau.com

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Terminkalender

Vortrag von Prof. Horst Zuse
Samstag, 26. Januar 2019, 18:00

Aufgrund der großen Resonanz kommt Prof. Horst Zuse für zwei weitere Vorträge ins Schloss zu Hopferau.

Vortrag Horst Zuse 262701

1946 in Hopferau nur kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, legte Konrad Zuse den Grundstein für sein Unternehmen und die digitalisierte Welt von heute. Im Mehllager neben dem Schloss stellte er den ersten kommerziell genutzten Computer Z4 fertig, der dann an der ETH in Zürich ging. Über 70 Jahre später lässt Sohn, Prof. Horst Zuse, die Erinnerung an den Erfinder, Unternehmer und Künstler erwachen.

Der einstündige Vortrag beleuchtet die Umstände, unter denen sein Vater mit der Rechenmaschine aus Berlin ins Allgäu flüchtete und wie es zur ersten kommerziellen Anwendung kam. Er erzählt vom Leben als Firmengründer und Künstler. Highlights des Vortrages ist das persönliche Material und die Augenzeugenberichte wie ein Interview mit Zuses damaligen Mitarbeiterin, der ersten deutschen Programmiererin Ursula Walk. Nach dem Vortrag beantwortet Prof. Horst Zuse gerne Fragen zu seiner Arbeit und der seines Vaters. 

Professor Dr.-Ing. habil. Horst Zuse ist aufgrund seiner Familiengeschichte und Wissen im Bereich Informatik ein gefragter Referent und Autor. Er hält regelmäßig Vorträge in ganz Deutschland, insbesondere für die IT-Branche. 2010 rekonstruierte er den ersten binären Digitalrechner, den Z3, welcher seit 2006 im Deutschen Technikmuseum Berlin ausgestellt wird.

Während und nach der Vorträge ist das Schlossrestaurant für Sie geöffnet. Lassen Sie sich vom Schlossteam mit einem Mittag- oder Abendessen sowie Kaffee und Kuchen verwöhnen. 

Allgemeine Informationen zur Ausstellung:

Erleben Sie eine Zeitreise durch die digitale Welt. Dort wo Computerpionier Konrad Zuse einst das digitale Zeitalter begründete, findet eine einzigartige Ausstellung statt, die Kunst, Kreativität und Technik vereint. Denn Konrad Zuse stellte in Hopferau seine legendäre Rechenmaschine Z4 fertig, der ersten kommerziell genutzten Computer der Welt und markiert damit den Startpunkt für die heutige Digitalisierung.

Im Gegensatz zu Bill Gates oder Steve Jobs ist Konrad Zuse der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Er war so vielseitig wie die Einsatzmöglichkeiten moderner Rechner heute. Das kreative Genie arbeitete als Werbegrafiker und Bauingenieur. Seine Leidenschaft galt der Kunstmalerei. Doch sein Lebenswerk ist die Erfindung der ersten funktionsfähigen programmierbaren Rechenmaschine - eines Computers - sowie der ersten höheren Programmiersprache - dem Plankalkül.

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Konrad Zuse 1948 an seiner Rechenmaschine Z4 in Hopferau und 1975 in seinem Atelier in Hünfeld.

Neben dem Einblick in Zuses Leben als Künstler, Erfinder und Unternehmer und in die Entwicklung von der mechanischen Rechenmaschine zur digitalen Datenverarbeitung wirft die Ausstellung auch einen Blick in die Zukunft und beschäftigt sich mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Digitalisierung und der Rolle der Kreativität im digitalen Zeitalter. Sie dürfen sich auf Multimedia-Inhalte sowie eine interaktive Installation freuen, bei der Sie selbst zum Künstler werden.

Schloss zu Hopferau war, vor über 70 Jahren, stiller Zeuge der gerade beginnenden Computerrevolution und bietet heute sowohl eine Rückschau auf Zuses Zeit im Allgäu, als auch einen Blick in die Zukunft.

Word Art Zuse

Welche Rolle spielt der Mensch wenn intelligente Roboter, lernende Computer und selbstfahrende Autos uns die Arbeit abnehmen werden? Konrad Zuse hatte bereits in den 30iger Jahren eine Antwort auf diese Frage: Wir haben Zeit für kreative Ideen und Lösungen, denn um die Ecke denken kann der Computer (noch) nicht.

Flyer der Ausstellung

Ohne den Einsatz von Unternehmen, Firmen und Institutionen wäre die Ausstellung #Digitale Zeitreise im Schloss nicht möglich. So danken wir Prof. Horst Zuse, der Bild- und Textmaterial sowie die original Bauteile aus den Zuse-Maschinen bereitgestellt hat. Prof. Wolfgang Karl der die Darstellungen zur Entwicklung des Computers wissenschaftlich begleitet, seine Mitarbeiter die 3D-Animationen erstellt haben. Auch danken wir Marcel Ullrich der seine neuronale Zeichensoftware auf Zuses Bilder programmiert hat. Und zuletzt dem Konrad-Zuse-Museum Hünfeld welches Infomaterial und die original Kunstwerke des Computerpioniers für die Zeit der Ausstellung überlassen.

Unsere Unterstützer:

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