| 1468 | Ritter Sigmund-Friedrich von Freyberg-Eisenberg läßt das Schloss zu Hopferau erbauen. | 1803 | Das Schloss zu Hopferau wird Privatbesitz. Erster Besitzer ist der Postexpediteur Kolb.
Umbau des Schlosses durch Domenico Quaglio. Das Schloss zu Hopferau erhält seine neugotische Fassade und wird um den Ostflügel erweitert
| 1870 | Besitzer Freiherr von Punikau | 1910 - 1933 | Besitzer Paul Segisser, Kunstmaler aus Karlsruhe lebt und arbeitet im Schloss zu Hopferau. | 1937 | Georg Halbich, Bildhauer aus München, kauft das stark renovierungsbedürftige Schloss. | 1946 | Konrad Zuse, der Erfinder des ersten Computers, lebt in Hopferau und ist oft im Schloss zu Gast. | 1999 | Die Kultur-Stiftung Füssen e.V. übernimmt das Schloss zu Hopferau, um den langfristigen Erhalt des Schlosses zu sichern. | 2001 | Das Schloss wird nach seiner Renovierung erstmals wieder zugänglich gemacht. | 2005 | Die Betriebsgesellschaft Schloss zu Hopferau Ltd. nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf und betreibt das Schloss (Gastronomie, Hotel, Events). |
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Das nahezu 550 Jahre alte Schloss zu Hopferau hat eine sehr bewegte Vergangenheit. Als Jagdschloss von Ritter Sigmund Friedrich erbaut, hatte es aufgrund seines Komforts (im Vergleich zur Burg Hohenfreyberg) sehr schnell einen guten Ruf als Haus der Gastlichkeit und der Behaglichkeit.
Neben Rittern, Fürsten und anderen Adeligen beherbergte es nach der Überlieferung auch einige namhafte Persönlichkeiten, über die man in zahlreichen Geschichtsbüchern lesen kann. Aufgrund der hohen Frequenz dieser -damals schon- prominenten Personen wurde das Schloss zu Hopferau seit Mitte des 16. Jahrhunderts mehr und mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt im Allgäu.